Was noch

Facts, Facts, Facts

… in Österreich gibt es rund 5.600 Schulstandorte

… in Österreich gibt es über 1. Mio. Schüler/innen

… in Österreich gibt es über 120.000 Lehrer/innen

… jährlich werden rund 4.000 Lehrer/innen-Stellen aufgrund von Pensionierungen, Umzügen, Karenz, oder anderen Gründen frei

… Lehrer/innen in den Fächern Naturwissenschaften (Mathematik, Physik, Chemie), Englisch, Bewegung und Sport sowie Musikerziehung und Kunst sind besonders gefragt

… Lehrer/innen mit Migrationshintergrund und Mehrsprachigkeit sind besonders gefragt

… bei einer Vollanstellung ohne Vordienstzeiten als fertig-ausgebildete/r Lehrer/in beträgt das monatlich Mindestgehalt ca. 2.900,00 EUR brutto

… es gibt die Möglichkeit bereits mit dem Bachelor in den Lehrer/innenberuf (VS, MS, AHS-Unterstufe) einzusteigen und das Masterstudium berufsbegleitend zu absolvieren

Inklusive Pädagogik

Eine junge Lehrerin liest einem Buben, der im Rollstuhl sitzt, aus einem Buch vor.

Habe ich mich dazu entschieden, Lehramt für die Primarstufe zu studieren (an einer PH), wähle ich bereits im Bachelorstudium einen Schwerpunkt aus. Ein solcher Schwerpunkt ist „Inklusive Pädagogik“.

Studiere ich Lehramt der Sekundarstufe Allgemeinbildung (an einer Universität im Entwicklungsverbund), kann ich Inklusive Pädagogik an Stelle des zweiten Faches wählen.

Inklusionspädagogik kann ich außerdem auch als Erweiterungsstudium auswählen, wenn ich bereits ein Lehramtsstudium mit einem anderen Schwerpunkt oder in einer „klassischen“ Kombination aus zwei Unterrichtsfächern abgeschlossen habe.

Was den Schwerpunkt „Inklusion/Sonderpädagogik“ ausmacht, erfahre ich hier:

Inklusion – was bedeutet das eigentlich?

Inklusion bedeutet, dass jede Person dazugehört und mitmacht – egal, wie sie aussieht, was sie kann oder woher sie kommt. In der Schule bedeutet das: Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen lernen miteinander in inklusiven Klassen“, und jedes Kind bekommt genau die Förderung, die es braucht. 

In Inklusionsklassen werden Regelschulkinder und Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SPF) gemeinsam unterrichtet. Dafür stehen Regelschullehrer/innen und Sonderpädagog/innen als Team in der Klasse. Schüler/innen arbeiten nach ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten am selben Thema.

Was ist der Unterschied zwischen Integration und Inklusion?

Integration geht davon aus, dass eine Gesellschaft aus einer relativ homogenen Mehrheitsgruppe und einer kleineren Außengruppe besteht, die in das bestehende System integriert werden muss, während…

Inklusion eine Abkehr von dieser Zwei-Gruppen-Theorie darstellt und alle Menschen als gleichberechtigte Individuen, die von vornherein und unabhängig von persönlichen Merkmalen oder Voraussetzungen Teil des Ganzen sind, betrachtet.

Was erwartet mich im Schwerpunkt „Inklusion/Sonderpädagogik“?

Inklusive Pädagogik und Sonderpädagogik fokussieren auf eine Pädagogik (Wissenschaft des Lernens und Lehrens), die alle Kinder in ihrer Persönlichkeit, ihren Begabungen sowie ihrer Kreativität entsprechend wahrnehmen. Studierende erwerben methodische, didaktische (Didaktik ist die Wissenschaft des Lehrens und Lernens) und fachliche Kenntnisse, um speziell für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf die Voraussetzungen zu schaffen, ihre Potenziale im gemeinsamen Unterricht zu entfalten und die spezifische individuelle Förderung sicherzustellen.

Welche Kompetenzen erwerbe ich durch diesen Schwerpunkt?

Im Folgenden finde ich einen Überblick über jene Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse, die ich im Zuge dieses Studiums erwerbe:

  • Wissen um die spezifischen Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen
  • Begleitung von Kindern in ihren individuellen Lern- und Entwicklungsprozessen
  • Professioneller Umgang mit Diversität auf Klassen- und Schulebene, um Chancengleichheit zu ermöglichen
  • Spezifische Methodik und Didaktik sowie Gestaltung von Lernumgebungen mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler/innen im Rahmen eines inklusiven Unterrichts  
  • Erkennen der notwendigen Voraussetzungen, um Kinder mit Beeinträchtigungen erfolgreich inklusiv beschulen zu können

In folgenden Förderbereichen (mitunter auch „Sparten“ genannt) kann ich mich – je nach Angebot – weiter vertiefen:

  • Lernen und Kognition
  • Sprechen, Sprache und Kommunikation
  • Sozial-emotionale Entwicklung
  • Hören
  • Sehen
  • Motorik

Wenn ich mehr über „Inklusive Pädagogik“ und andere Schwerpunkte erfahren möchte, wende ich mich an jene PH, an der ich plane zu studieren .

Religion

Religion – ein Fach wie jedes andere. Und doch ein bisschen anders.

Wenn ich den großen Fragen der Menschheit gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen auf den Grund gehen will, wenn ich Freude daran habe, bei Kindern und Jugendlichen Neugierde und Begeisterung zu wecken und kritisches Denken zu entwickeln – dann könnte das Unterrichtsfach „Religion“ genau das Richtige für mich sein!

Im Studium erwarten mich lebensrelevantes theologisches Fachwissen, die Begegnung mit Angehörigen anderer Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen sowie religionspädagogische, fachdidaktische und praktische Kompetenzen.

Schwerpunkt „Religion“ in der Primarstufe

Habe ich mich dazu entschieden Lehramt für die Primarstufe zu studieren, kann ich zu Beginn im Bachelorstudium den Schwerpunkt „Religion“ auswählen. Mit diesem Schwerpunkt werde ich im Studium einerseits als Primarstufenlehrer/in ausgebildet und kann andererseits auch Religion in der Primarstufe unterrichten.

Die Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen (KPH Wien/Krems, PPH der Diözese Linz, KPH Edith Stein und PPH Augustinum) bieten den Schwerpunkt jeweils für katholische Religion an.

Die KPH Wien/Krems bietet als ökumenisch geführte Pädagogische Hochschule in Kooperation mit anderen Religionsgemeinschaften außerdem die Ausbildung für folgende weitere Konfessionen / Religionen an:

  • Alevitische Religion
  • Altkatholische Religion
  • Buddhistische Religion
  • Evangelische Religion
  • Freikirchliche Religion
  • Islamische Religion
  • Jüdische Religion
  • Orthodoxe Religion

Religion in der Sekundarstufe unterrichten

Studiere ich Lehramt für die Sekundarstufe Allgemeinbildung, kann ich Religion als eines meiner beiden Unterrichtsfächer auswählen.

Achtung Besonderheit! Im Entwicklungsverbund Mitte und Süd-Ost kann ich an Stelle des zweiten Unterrichtsfaches eine Spezialisierung in Katholische Religion wählen und auch die Qualifizierung für den Unterricht in Religion in der Primarstufe erwerben.

Habe ich vorher bereits einen Bachelor im Lehramtsstudium für die Primarstufe mit einem Schwerpunkt „Religion“ absolviert, kann ich das Masterstudium „Lehramt Primarstufe mit Erweiterung auf den Altersbereich 10 bis 15“ an der KPH Wien/Krems sowie der PPH Linz studieren, welches mich für den Religionsunterricht (Katholische Religion an beiden PHs, Evangelische Religion und Islamische Religion an der KPH Wien/Krems) von der 1.bis zur 9. Schulstufe im jeweiligen konfessionellen Unterricht befähigt.

Habe ich mein Bachelorstudium für das Lehramt Primarstufe mit einem anderen Schwerpunkt absolviert, kann ich auch später noch ein entsprechendes Erweiterungsstudium im Fach Religion absolvieren.

Religion als Quereinsteiger/in unterrichten

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems bietet als einzige Hochschule österreichweit einen Hochschullehrgang für interessierte Quereinsteiger/innen an, die Religionals kirchlich bestellte Lehrperson unterrichten möchten.

Der Hochschullehrgang wird vorzugsweise berufsbegleitend organisiert in einer Mischung aus Online-Formaten und Präsenzlehre.

Detaillierte Informationen zum Hochschullehrgang (Voraussetzungen, Studiendauer, Dauer usw.) finde ich auf der Website der KPH Wien/Krems: https://kphvie.ac.at/studieren/studienangebot/religion-als-quereinsteigerin-unterrichten.html?detailDceUid=43552&cHash=de816be3a59770b380aa5ce93d2a71b6

👉 Hinweis! Damit ich als Religionslehrer/in unterrichten darf, muss ich der jeweiligen Kirche oder Religionsgesellschaft angehören.

👉 Hinweis! Auf dem Youtube Kanal der KPH Wien/Krems finde ich in der Playlist „Religion studieren“ Videos von Student/innen, die über die einzelnen Konfessionen berichten und davon erzählen, was dieses Unterrichtsfach so besonders macht: https://www.youtube.com/playlist?list=PL5k1F7Tx9732cVPQ5QIV5P7y6miiGIhji

Die HAUP

Die Hochschule für Agrar- und Umweltbildung unter die Lupe genommen

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik bietet österreichweit ein einzigartiges Studienangebot an – es lohnt sich daher, dieses genauer zu beleuchten.

Studium: Agrarbildung

Das Bachelorstudium der Agrarbildung und Beratung richtet sich an Maturant/innnen aller Schultypen, die eine Lehr- und Beratungsqualifikation im Agrarbereich erwerben wollen. Ich kann dieses Studium in Vollzeit oder berufsbegleitend absolvieren. Darauf aufbauend besteht die Möglichkeit eines Masterstudiums. Es qualifiziert mich für das Lehramt an mittleren und höheren land- und forstwirtschaftliche Schulen sowie für die Befähigung für den land- und forstwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienst.

Umfassende Informationen zum Bachelorstudium (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/agrarpaedagogik/bachelor-agrarpaedagogik-2/

Das Masterstudium der Agrarbildung und Beratung richtet sich an Absolvent/innen des Bachelorstudiums Agrarbildung und Beratung. Es qualifiziert mich für das Lehramt Sekundarstufe (Berufsbildung) an mittleren und höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen.

Umfassende Informationen zum Masterstudium (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/agrarpaedagogik/master-agrarpaedagogik-und-beratung/

Studium: Umweltbildung

Eines der vielen Highlights in diesem Studiengang ist die Kooperation mit der Universität für Bodenkultur (BOKU).

Das Bachelorstudium der Umweltbildung und Beratung richtet sich an Maturant/innen, die eine Lehr- und Beratungsqualifikation im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit anstreben.

Mit dem Studium qualifiziere ich mich für das Lehramt Naturwissenschaften (Umwelt) an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen mit Umweltschwerpunkt sowie an Agrarschulen (nach Abschluss des Masterstudiums) und ich erwerbe die Befähigung für den land- und forstwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienst.

Eines der vielen Highlights in diesem Studiengang ist die Kooperation mit der Universität für Bodenkultur (BOKU).

Umfassende Informationen zum Bachelorstudium (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/umweltpaedagogik/bachelor-umweltpaedagogik-2/

Das Masterstudium der Umweltbildung und Beratung richtet sich an Absolvent/innen eines Bachelorstudiums Umweltbildung und Beratung.

Mit dem Studium qualifiziere ich mich für das Lehramt Naturwissenschaften (Umwelt) an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen mit Umweltschwerpunkt sowie Agrarschulen.

Umfassende Informationen zum Masterstudium (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/umweltpaedagogik/master-umweltpaedagogik-und-beratung/

Quereinstieg: Agar- und Umweltbildung

In der Agrarbildung und Beratung gibt es die Möglichkeit ein Bachelorstudium für Berufserfahrene zu absolvieren.

Zielgruppe sind Berufserfahrene mit drei Jahren Berufserfahrung. (Achtung: Die Teilnehmer/innenanzahl ist beschränkt!), die entweder eine höhere land- und forstwirtschaftliche Schule absolviert haben oder Meister/innen sind und das Zulassungsverfahren positiv absolviert haben.

Das Studium befähigt Absolvent/innen einer HBLA für das Lehramt an mittleren und höheren land- und forstwirtschaftliche Schulen für Fachgegenstände und fachpraktischen Unterricht. Meister/innen erwerben das Lehramt für den fachpraktischen Unterricht an mittleren und höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen. Mit dem Studium erhalte ich außerdem die Befähigung für den land- und forstwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienst.

Umfassende Informationen zum Quereinstieg in die Agrarbildung und Beratung (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/agrarpaedagogik/bachelor-und-master-agrar-paedagogik-fur-meisterinnen-und-hbla-absolventinnen/

In der Umweltbildung und Beratung gibt es die Möglichkeit ein Bachelorstudium für Akademiker/innen zu absolvieren.

Zielgruppe sind Absolvent/innen facheinschlägiger Universitäts- oder Fachhochschulstudien.

Das Studium befähigt mich für das Lehramt Naturwissenschaften (Umwelt) an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen mit Umweltschwerpunkt sowie an Agrarschulen ODER für das Lehramt für mittlere und höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen (je nach Vorbildung). Mit dem Studium erhalte ich außerdem die Befähigung für den land- und forstwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienst und für die Erwachsenenbildung.

Umfassende Informationen zum Quereinstieg in die Umweltbildung und Beratung (Voraussetzungen, Studiendauer, Studieninhalte etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/studium/bachelor-agrar-umweltpaedagogik/

Masterlehrgänge

Die HAUP bietet vier Masterlehrgänge an, in denen unterschiedliche Spezialisierungen gewählt werden können:

  • MSc-Lehrgang „Green Care – pädagogische, beraterische und therapeutische Interventionen mit Tieren und Pflanzen (120 EC)
  • MSc-Lehrgang „Management & Umwelt“ (120 EC)
  • M.A.-Lehrgang „Professionalisierung für Berater/innen und Trainer/innen (60 EC)
  • Hochschullehrgang „Agrarjournalismus (60 EC)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Masterlehrgängen (Zielgruppen, Voraussetzungen, Kosten etc.) finde ich auf der Website der HAUP: https://www.haup.ac.at/weiterbildung/masterlehrgaenge/

👉 Hinweis! Neben diversen Social-Media-Kanälen, gibt es auch den HAUP-Podcast „Hörndl, Körndl & Co“, dem ich via Spotify lauschen kann.